Standsicherheitsnachweis und Sanierungskonzept für die Schleuse Storkow
Der Storkower Kanal verbindet südöstlich von Berlin den Scharmützelsee mit dem Wolziger See. Die Schleuse Storkow wurde in der derzeitigen Form bereits 1863 fertiggestellt. Davor befand sich an gleicher Stelle bereits eine z.T. massive Schleuse aus dem Jahre 1825. Von dieser ersten Schleuse ist noch die Sohle des ehemaligen Unterhauptes vorhanden. Die derzeitige Schleuse ist in teilmassiver Bauweise auf Holzpfählen gebaut.
Bei Bauwerksinspektionen wurden vom Wasser- und Schiffahrtsamt Berlin (WSA) an der trockengelegten Schleuse Storkow verschie-dene Schäden am Bauwerk festgestellt. In einer gutachterlichen Stellungnahme vom 10.07.1998 empfiehlt die BAW umfangreiche Sanierungsmaßnahmen und den Nachweis der Reststandsicherheit und ein Monitoring. Für den Fall unzureichender Standsicherheit wird ein Neubau empfohlen. Das Büro IGU mbH wurde mit der Untersu-chung der Standsicherheit des Gesamtbauwerkes, speziell der Kammerwände beauftragt. Ergänzend sollten Konzepte zur temporären Sicherung der Schleuse erarbeitet werden.
Auftraggeber:
Wasser- und Schiffahrtsverwaltung des Bundes,
vertreten durch
Wasser- und Schiffahrtsamt Berlin
Poststraße 21/2210178 Berlin
Ansprechpartner: Herr Brockelmann (Tel.: 030 / 5 35 23 16)
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