Verlängerung der Südkammer der Staustufe Fürstenwalde

Das Wasser- und Schiffahrtsamt Berlin (WSA) plante eine umfassende Rekonstruktion der alten Schleusenanlage Fürstenwalde im Oder-Spree-Kanal. Die Nordschleuse und das Wehr wurden 1890 gebaut, die Südschleuse 1911. Im Jahre 1998 beschloß das WSA die Verlängerung der Südkammer von bisher 67,70 m auf eine nutzbare Länge von 115 m .Die gesamte Planungslänge betrug 135 m.

Das Büro IGU mbH wurde mit der Planung der Verlängerung der Südkammer beauftragt. Dazu gehörten ergänzende Baugrunderkundungen und die Erarbeitung eines Gründungsvorschlages. Die Objektplanung und die Tragwerksplanung einschließlich aller erforderlichen Standsicherheitsuntersuchungen waren Teil des Gesamtauftrages.

 

Auftraggeber:

Wasser- und Schiffahrtsverwaltung des Bundes,

vertreten durch Wasser- und Schiffahrtsamt Berlin

Poststraße 21/2210178 Berlin

 

Ansprechpartner: Herr Brockelmann (Tel.: 030 / 5 35 23 16)

 

Kurzbeschreibung der durchgeführten Arbeiten:

Es wurden zur Ergänzung des bereits vorliegenden Baugrundgutachtens 3 Kleinrammbohrungen und 5 Rammsondierungen (DPH) zur Untergrunderkundung niedergebracht. Im Labor wurden die relevanten bodenmechanischen Kenngrößen ermittelt. Es wurden die Gründungsvarianten „Flachgründung“, „Tiefgründung“ und „HDI-Sohle, verankert“ untersucht. Für die Kammerverlängerung wurden sowohl die Variante „Spundwandschleuse“ als auch die Variante „Massivschleuse“ untersucht. Es konnte nachgewiesen werden, daß die vorhandenen Torumläufe ohne nennenswerte Einschränkungen der hydraulischen Leistungsfähigkeit weiterverwendet werden können.

Projektleitung:

Prof. Dr.-Ing. Klaus - P. Salomo

Projektbearbeiter:

Dipl.- Ing. Uwe Hilmer

Bauingenieur Dipl.-Ing. (FH) Fachrichtung Geotechnik, Spezialtiefbau;

Eigener Leistungsanteil:

außer Baugrund und Mauerwerksbohrungen komplett

Zeitraum der Durchführung:

Oktober 1998 bis Januar 1999

 

 

© IGU • 29525 Uelzen • St.-Viti-Straße 1 • Telefon: 0581•976050 • e-mail: info@igu-uelzen.de