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In einer orientierenden Altlastenuntersuchung wurden auf dem stillgelegten Werksgelände elf Rammkernsondierungen niedergebracht. Durch organoleptische Bodenansprachen sowie Bodenluftsondierungen wurde untersucht, ob nutzungsspezifische Verunreinigungen anzutreffen sind. Weiterhin wurde das oberflächennah anstehende Grundwasser auf Kontaminationen untersucht. In einem zweiten Untersuchungsschritt wurde nach Absprache mit der zuständigen Aufsichtsbehörde das Netz der untersuchten Punkte verdichtet. Zur Beobachtung des Grundwasserspiegels wurden vier weitere Beobachtungsbrunnen bis auf den Grundwasserstauer abgeteuft. Neben Bodenproben wurden auch Teile der Bausubstanz auf ihren Schadstoffgehalt untersucht. Hierfür wurden durch Kernbohrungen repräsentative Materialproben zur chemischen Untersuchung entnommen (vergleiche Foto). Untersuchungsergebnisse der chemischen Analyse werden anhand der Technischen Regeln für die Verwertung von Boden bzw. Bauschutt gemäß LAGA- Richtlinie beurteilt.
Projektleitung:
Prof. Dr.-Ing. Klaus - P. Salomo
Projektbearbeiter:
Dipl.-Geoökol. Silke HeitmannDiplom-Geoökologin (TU) Fachrichtung Geologie, Hydrogeologie/GW-Simulationen
Dipl.- Ing. Martin LeifhelmBauingenieur Dipl.-Ing. (TU) Fachrichtung Grundbau/Bodenmechanik, Abfallwirtschaft Altlastensanierung, Bauwirtschaft; Zusatzausbildung BGR 128
Eigener Leistungsanteil:
komplett bis auf Bohrungen und chemische Analytik
Zeitraum der Durchführung:
April 2002 und Dezember 2003 bis Februar 2004
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